Was
Xiaoshu ist der elfte der vierundzwanzig Sonnentermine in China und findet normalerweise jedes Jahr am 6. oder 7. Juli statt. „Xiaoshu“ bedeutet „wenig Hitze“ – das Wetter beginnt heiß zu werden, aber es ist noch nicht die heißeste Zeit. Die wirklich heißeste Zeit ist „Great Heat“ (der Sonnenbegriff nach Little Heat). Little Heat ist der „Trailer der Hitze“, während Great Heat der „Spielfilm“ der Hitze ist.
Warum
Warum ist Xiaoshu so wichtig?
- Klimatische Gründe: Während der milden Sommersaison ist in China das Ende der „Mei Yu“-Saison erreicht und es beginnen hohe Temperaturen aufzutreten. „Kleine Hitze und große Hitze, oben dämpfen und unten kochen“ – die Hitze von Xiaoshu ist „feuchte Hitze“, wie ein Dampfgarer. Die Luft war voller Wasserdampf, der Schweiß konnte nicht abfließen und der ganze Körper war klebrig.
- Landwirtschaftliche Gründe: Leichte Hitze ist eine kritische Zeit für den „doppelten Ansturm“ (Ansturm auf die Ernte des frühen Reises und Ansturm auf den Anbau des späten Reises). Landwirte im Süden müssen etwa zur Zeit der Minor Heat mit der Ernte des Frühreises und der Umpflanzung des Spätreis fertig sein. Dies ist eine der geschäftigsten Landwirtschaftsveranstaltungen des Jahres.
- Physikalische Gründe: Die traditionelle chinesische Medizin glaubt, dass leichte Hitze „Hitze beseitigen und Hitze lindern“ soll. Während der leichten Hitzeperiode ist der menschliche Körper anfällig für einen „Hitzschlag“ – Schwindel, Übelkeit und Müdigkeit. Chinesen essen „Mungbohnensuppe“, „Wassermelone“ und „Bittermelone“, um sich „abzukühlen“. Aber diese Lebensmittel sind kein „Eis“, sondern „kalt“ – die Chinesen glauben, dass „zu kalt“ dem Magen schadet.
Wie
Drei Hauptbräuche von Xiaoshu:
- Essen Sie neuen Reis: Während der Jahreszeit mit leichter Hitze beginnt die Ernte von Frühreis. Die Chinesen haben den Brauch, „neues Essen zu essen“ – den ersten Topf Reis mit frisch geerntetem Reis zu kochen. Der Geschmack von neuem Reis ist besonders aromatisch und hat den „Geschmack von Sonnenschein“. Neuen Reis zu essen bedeutet nicht „essen“, sondern „den Beginn der Ernte feiern“.
- Kalligraphie und Gemälde zeigen: Am Xiaoshu-Tag holen die Chinesen die Gemälde, Kalligraphien und Kleidungsstücke nach Hause, um sie zu trocknen. „6. Juni, Sonnenbaden in Rot und Grün“ – die Sonne ist während der leichten Hitzeperiode stark, was eine gute Zeit für „natürliche Desinfektion“ ist. Das Trocknen von Kalligraphie und Malerei ist kein „Trocknen“, sondern „Sterilisieren“ – die Verwendung von Sonnenlicht zum Abtöten von Schimmel.
- Knödel essen: Im Norden gibt es den Brauch, während Xiaoshu Knödel zu essen. Knödel haben die Form von Barren und symbolisieren „Reichtum“. Das Essen von Knödeln während Xiaoshu dient dazu, „körperliche Kraft wieder aufzufüllen“ – der Sommer verbraucht viel Energie und erfordert kalorienreiche Nahrung zum „Aufladen“.
Wann
Die beste Szene während Xiaoshu: der Innenhof am Nachmittag. In den Bäumen zwitschern Zikaden und im Schatten strecken Hunde ihre Zunge heraus. Die alte Dame saß auf einem Bambusstuhl und schüttelte einen Fächer aus Rohrkolbenblättern. Auf dem Tisch stand eine Schüssel Mungobohnensuppe, an deren Seiten Wassertropfen kondensierten. Dies ist ein „langsamer“ Moment – es ist so heiß, dass die Menschen sich nicht bewegen wollen, also können sie nur „langsam“ leben.
Wo
Bei Giaokz.com in Florenz bereiten wir am Xiaoshu-Tag „Mungbohnensuppe + Wassermelone“ zu. Der italienische Gast sagte: „Wir haben auch Wassermelone, warum muss man in Xiaoshu so viel davon essen?“ Ich sagte: „Weil die Wassermelone in Xiaoshu keine ‚Frucht‘, sondern eine ‚Medizin‘ ist. Sie kann dir beim ‚Abkühlen‘ helfen, aber sie schadet deinem Magen nicht wie Eis.“
Ein Wort
Dampf (zhēng)
Die Schärfe von „Xiaoshu“ wird nicht „geröstet“, sondern „gedämpft“. Beim Braten handelt es sich um trockene Hitze, beim Dämpfen um feuchte Hitze. Die leichte Hitze im Süden Chinas ist wie ein großer Dampfer – die Luft ist voller Wasserdampf, der Schweiß kann nicht abfließen und der ganze Körper ist klebrig. Diese Art von „dampfender“ Hitze ist schwieriger zu ertragen als „Backen“. Aber die Chinesen haben gelernt, im „Dampf“ zu überleben: Mungobohnensuppe trinken, Wassermelone essen, Rohrkolbenfächer schütteln, auf Bambusmatten schlafen – das ist kein „Kampf gegen die Hitze“, sondern „Koexistenz mit der Hitze“.
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> 💡 Erinnern Sie sich an Xiaoshu in einem Satz: Xiaoshu ist der „Anhänger der Hitze“ – und sagt Ihnen: Die wahre Hitze steht noch bevor.