Was

Regen ist der zweite der vierundzwanzig Sonnenperioden in China, normalerweise jedes Jahr am 18. oder 19. Februar. Es markiert den Beginn des Regens. Doch für die Chinesen ist „Regen“ nie gleich „Regen“ – es ist „ein Dialog zwischen Himmel und Erde“. Der Winter ist still und alles ruht. Wenn es regnet, beginnt der Himmel in der Sprache des Regens zu sprechen.

Warum

Warum legen Chinesen so viel Wert auf Regen?

  1. Landwirtschaftliche Gründe: Während der Regenzeit ist Nordchina immer noch mit Eis und Schnee bedeckt, aber im Süden hat das Frühjahrspflügen begonnen. „Frühlingsregen ist so kostbar wie Öl“ – Frühlingsregen ist kostbarer als Öl. Schnee im Winter ist „Wasserspeicher“, und Regen im Frühling ist „Wasserabgabe“. Sobald die Regenzeit kommt, wissen die Landwirte, dass es Zeit ist, sich auf die Aussaat vorzubereiten.
  1. Körperliche Gründe: Die traditionelle chinesische Medizin glaubt, dass die Regenzeit „die Leber beruhigen und die Milz stärken“ soll. Das im Winter gesammelte Leber-Qi soll sich im Frühjahr „regenerieren“. In der Regenzeit beginnt die Luftfeuchtigkeit zu steigen, wodurch die Milz leicht eingeklemmt werden kann. Daher essen Chinesen während der Regenzeit „roten Dattelbrei“ und „Yam“ – Lebensmittel, die die Milz stärken und Feuchtigkeit entfernen.
  1. Kulturelle Gründe: Chinesen haben eine besondere Emotion gegenüber Regen. Regen ist die „Tränen des Himmels“ und die „Milch der Erde“. Bauern hoffen auf Regen, Dichter schreiben über Regen und Maler malen Regen. In der chinesischen Kultur ist Regen nie „schlechtes Wetter“, sondern „Gottes Segen für alle Dinge“.

Wie

Drei große Regenbräuche:

  1. Zurück zum Geburtshaus: An einem regnerischen Tag kehrt die verheiratete Tochter in ihr Geburtshaus zurück. Bringen Sie eine Dose „Can-Can-Fleisch“ (in einem Auflauf gedünstete Schweinefüße) mit, um Ihren Eltern für ihre Erziehung zu danken. Dieser Brauch wird „Langlebigkeit empfangen“ genannt – er bedeutet, dass die Tochter zum Haus ihrer Eltern zurückkehrt, um ihren Eltern „Langlebigkeit zu empfangen“. Während der Regenzeit geht meine Tochter mit Yu nach Hause.
  1. Die Farbe des Reises erraten: Die Menschen im Süden wollen an diesem regnerischen Tag „die Farbe des Reises teilen“ – und zwar mithilfe von Popcorn, um die diesjährige Reisernte vorherzusagen. Klebreis in einen Topf geben und unter Rühren anbraten. Wenn der Reis in großer Zahl und weiß herausspringt, ist das ein Zeichen für eine gute Ernte. Das klingt nach „Aberglaube“, ist aber tatsächlich die „Hoffnung des Bauern“ – sich vor der Aussaat ein gutes Zeichen zu geben.
  1. Essen Sie rote Datteln und Yamswurzel: Während der Regenzeit ist die Luftfeuchtigkeit hoch, daher essen Chinesen rote Datteln und Yamswurzelbrei, um „die Milz zu stärken und Feuchtigkeit zu entfernen“. Rote Datteln nähren das Blut und Yamswurzel stärkt die Milz – das ist keine „Delikatesse“, sondern „Körperpflege“. An regnerischen Tagen verwenden Chinesen eine Schüssel Brei, um „der Luftfeuchtigkeit entgegenzuwirken“.

Wann

Der beste Schauplatz für Regen: Reisfelder im Süden. Während der Regenzeit beginnt die Bewässerung der Reisfelder im Süden. Wasser fließt aus den Kanälen in die Felder und der Boden ist mit Wasser gesättigt, wodurch ein besonderer fischiger und süßer Geruch entsteht. Der Bauer stand auf dem Feldrücken und beobachtete, wie das Wasser nach und nach den Boden bedeckte. Dies ist die Zeit des „Wartens“ – Warten auf die Samen, Warten auf die Keimung, Warten auf die Ernte.

Wo

Bei Giaokz.com in Florenz kochen wir an regnerischen Tagen rote Datteln und Yamswurzelbrei. Die italienischen Gäste waren neugierig auf „Yams“: „Was ist das? Kartoffeln?“ Ich sagte: „Es sind keine Kartoffeln, es ist die ‚Zartheit der Erde‘. Es hat keinen starken Geschmack wie Kartoffeln, aber es wärmt den Magen, genau wie Regen die Erde erwärmt.“

Ein Wort

Rùn

Der Kern von „Regen“ ist nicht „Regen“, sondern „Befeuchtung“. Feuchtigkeitsspendend bedeutet „sanft einziehend“, nicht „gewaltsam abwaschend“. Das Merkmal des Frühlingsregens ist „dünn“ – dünn wie eine Nadel und leicht wie Nebel. Es „zerschmettert“ nicht wie ein Sommerregen, sondern „schwebt“ nach unten. Dieses „sanfte Befeuchten“ ist genau die chinesische Definition von „gutem Regen“.

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> 💡 Erinnern Sie sich an den Regen in einem Satz: Regen ist der Moment, in dem „Himmel und Erde zu sprechen beginnen“ – mit der Sprache des Nieselregens, um allen Dingen zu sagen: Es ist Zeit aufzuwachen.

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